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Wir, die Bocholter Grünen beteiligen uns am Freifunknetzwerk NRW. Ab sofort gibt's im Bereich unserer Geschäftsstelle freies W-Lan für Alle. Ohne Registrierung ins Netz. "Unsere Teilnahme am Freifunk ist gerade jetzt ein wichtiges Signal für ein freies Netz ohne Abzocke und Daten-Schnüffelei”, so Mona Neubaur, Landesvorsitzende der GRÜNEN NRW, mit Blick auf den Beschluss zur Vorratsdatenspeicherung der SPD am Wochenende. “Die GRÜNEN NRW unterstützen die Idee eines dezentrales Mitmach-Netzes, wie es die Freifunker seit Jahren aufbauen.”
Gesundheitskarte für Flüchtlinge in Bocholt kommt!
Wer krank ist geht zum Arzt? Sollte man meinen, ist aber mitnichten immer der Fall. Bislang mussten Flüchtlinge den Arztbesuch erst beim Amt genehmigen lassen – Ausgang offen. Statt im Wartezimmer des Arztes zu sitzen, saßen sie also erst mal im Wartezimmer einer Behörde. Doch damit ist nun Schluss: Als erste Kommune im Kreis führt Bocholt die Gesundheitskarte für Flüchtlinge ein. Flüchtlinge erhalten dadurch die gleichen Rechte wie Menschen mit der normalen Versicherungskarte. Eine gerechte und unbürokratische Gesundheitsversorgung!  

Aktuelles aus der Fraktion

Haushalt 2015

 

Anträge und Stellungnahmen zum
aktuellen Haushalt

 

Umwelt

 

Stellungnahme zum Artikel:

„Ich werde das nicht hinnehmen“
vom 28.01.2016 im Lokalteil Bocholt.
Monika Ludwig


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Land Regional Klima

9.April in Gescher

Den Flyer mit allen Infos gibt's in unserem Downloadbereich

 

Fracking in den Niederlanden

 Niederlande planen Fracking in der Grenzregion!!!

Mehr zum Thema weiter unten

OV Aktuell

 

 Bocholter Lichterkette gegen
Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz

Wir bedanken uns bei

Thomas Purwin

 


GrüneBocholt

entschieden gegen  
 
Bürgerwehr

Aktelle Pressmitteilung unseres OV Sprechers 

Arno Heipel

 


 

Stellt Euch mit uns gegen TTIP

Das Flugplatt findet Ihr in unserem Downloadbereich

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Wir freuen uns auf Deinen Besuch in unsere Geschäftsstelle. 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Nebelo,

Bündnis 90/ Die Grünen Bocholt beantragen:

Biodiversitätsstrategie soll im Jahr 2016 erstellt werden

Die Stadt Bocholt hat am 20 Mai 2015 zugesagt einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt zu leisten. Daher beantragen BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, dass im Jahr 2016 eine Biodiversitätsstrategie für das Gemeindegebiet aufgestellt wird. Für die Erstellung werden im Haushalt 2016 aus Haushaltsmitteln 10.000,00 Euro bereitgestellt.

Die Nachrichten zum Artenschwund in Deutschland und vor allem auch in Nordrhein-Westfalen  sind besorgniserregend und reißen nicht ab. Dem Artenschutz-Report 2015  (vom BfN) zufolge ist jede dritte untersuchte Art in Deutschland gefährdet. Besonders dramatisch ist demnach die Situation bei den wirbellosen Tieren, zu denen Insekten gehören: Knapp 45 Prozent der untersuchten Arten und Unterarten sind bedroht, sehr selten oder ausgestorben. Schmetterlinge werden zu Raritäten und Hummeln verhungern in Ermangelung an Wildblumen.

Eine kleine Chance stellen hier Brachflächen, Wegraine, Feldwege- und Ackerrandstreifen dar. Wie ein Netz durchziehen Raine die intensiv genutzte Agrarlandschaft und obwohl sie meist schmal sind, haben sie eine große Bedeutung: Sie grenzen auf ganzer Länge an landwirtschaftliche Flächen und bilden ein wichtiges naturnahes Biotop. Hier leben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Da auf den Äckern gepflügt, gedüngt und mit Pestiziden gespritzt wird, sind ungenutzte Wegraine besonders wichtig als Lebensräume.

Wie man dem Geodatenatlas des Kreises Borken entnehmen kann, werden in Bocholt möglicherweise im öffentlichen Eigentum stehenden Flächen (Raine /Randstreifen) beackert. Die Hintergründe hierfür können sehr vielfältig und historisch bedingt sein. Zum Teil werden sicherlich Randflächen auch aus Kosten- / Effizienzgründen an Landwirte zur Bewirtschaftung verpachtet. Mit der Biodiversitätsstrategie des Landes NRW werden nun die Kommunen dazu aufgefordert, den heimischen Arten wieder mehr Lebensräume zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Thema wurde im Kreis Borken auch ein runder Tisch eingerichtet.

Ziel sollte es also sein, eine weitere drastische Reduzierung vor allem der Fauna und Flora zu entgegnen und die Flächen als Hecken, Blühstreifen und Brachen o. ä. für die Tier- und Pflanzenwelt zurückzugewinnen.

  1. Im ersten Schritt soll die Stadt Bocholt alle gemeindlichen Grundstücke einer aktuellen Überprüfung unterziehen. Werden gemeindliche Grundstücke fremdgenutzt, ist zu prüfen inwieweit Verträge mit dem Fremdnutzer abgeschlossen wurden. Der Rat ist hierüber in Kenntnis zu setzen.
  2. In einem zweiten Schritt sollen die gemeindlichen Flächen die ohne vertragliche Regelung, fremdgenutzt werden durch Gespräche mit den Landwirten zurückgewonnen werden.
  3. Für die gesamten Flächen wird dann ein Biodiversitätskonzept erstellt. In diesem Konzept wird geregelt welche Fläche wieder zur Förderung der Artenvielfalt aufgewertet und langfristig gepflegt wird. Es gilt auch zu entscheiden ob Wallhecken, Brachen oder Blühstreifen entstehen sollen. Bei der Konzepterstellung können zur Beratung u.a. der NABU und das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“  hinzugezogen werden. Für eine Umsetzung der entsprechenden Pflege wären auch Patenschaften denkbar.
  4. Es muss auch ein Finanzierungs- und Umsetzungskonzept erarbeitet werden. Hierbei spielt eine mögliche Förderung mit verschiedenen Förderprogrammen (z.B. ein ELER – Antrag mit einer 80 % Förderung) eine Rolle. Auch eine Kostenbeteiligung durch die bisherigen unberechtigten Fremdnutzer wäre denkbar. Durch die Aufwertung der Flächen können Ökopunkte erzielt werden, die im Finanzierungskonzept entsprechend zu berücksichtigen sind.

Im Übrigen hat u.a. die Stadt Vreden – wie aus der örtlichen Presse zu entnehmen war – äußerst positive Erfahrungen mit einer solchen Vorgehensweise gemacht.

Michael Lemke, Fraktionssprecher                                                        Christoph Paffrath, Mitglied im Umweltausschuss

 

 

 

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