Nachhaltigkeit – auch im Wahlkampf?

Im dritten Jahr in Folge mit extremer Hitze und Trockenheit geloben die Parteien Ihren Einsatz für nachhaltige Politik.

Wie sieht es derzeit mit der Umsetzung aus?

✔ SPD & CDU hängen (CDU im Kreis Borken 6000 !) Hohlkammerplakate aus Kunststoff: Polypropylen (recycelbar im gelben Sack, aber nicht biologisch abbaubar)

✔ Die Papp-Plakate anderer Parteien werden durch Plastiküberzug wetterfest gemacht

Plastik-Windmühlen werden an Kinder verteilt (z.B. FDP und SPD)

Allein die Anzahl der produzierten Plakate ist Ressourcenverschwendung und nicht nachhaltig.

Die GRÜNEN des OV Bocholt verzichten deshalb auf übermäßige Plakatwerbung:
Plakate werden ausschließlich an den dafür vorgesehenen Stellwänden angebracht: 10 Wesselmänner (Großplakate), 2 gemietete Plakatwände & 30 Plakate aus Papier.

„Wir wollen Nachhaltigkeit vorleben und nicht nur predigen, auch wenn es uns vermeintlich einige Stimmen kostet.“ so Monika Ludwig, Bürgermeister-Kandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Bocholt. 

Die Bocholter GRÜNEN sind zum Haustürwahlkampf und an den Info-Ständen in der Innenstadt mit Flyern und Postkarten aus umweltschonendem recycelten Papier unterwegs. 

Als kleine Aufmerksamkeiten werden Windmühlen aus Papier, Honig, Äpfel, Blumensamen und Bausätze für Vogelnistkästen verteilt.

Das Wahlprogramm wurde nicht gedruckt, sondern ist nur digital abrufbar über die Homepage des OV Bocholt.

Verwandte Artikel