Anfrage: Kommunale Wärmeplanung

Anfragen Wärmeplanung

Gremium: Stadtverordnetenversammlung am 14.02.2024

  1. Sind bereits erste Schritte zur Erstellung eines Kommunalen Wärmeplans eingeleitet worden? Z. B. Aufstellung von Datenquellen, Gespräche geführt, Förderanträge gestellt.
  2. Welche Fachabteilung ist federführend für die Erstellung eines Wärmeplans federführend zuständig? Falls noch keine Planungen eingeleitet wurden, wer wäre das?
  3. Welchen konkreten Zeitplan setzt die Verwaltung für die Erstellung eines Kommunalen Wärmeplans an? (Muss bis 2028 erstellt sein)
  4. Gibt es ausreichend Fachkenntnis zur Kommunalen Wärmeplanung innerhalb der Verwaltung oder muss externe Expertise eingekauft werden? Falls Expertise eingekauft werden muss, in welchem Umfang wird das notwendig sein?
  5. Wie gestaltet sich die derzeitige Datengrundlage für eine kommunale Wärmeplanung in Bocholt? Welche Daten sind bereits vorhanden, welche müssen zunächst neu erfasst werden?
  6. Der Bund fördert Konzepte für die Kommunale Wärmeplanung im Rahmen der Kommunalförderrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative bei Antragsstellung bis 31.12.2023 mit bis zu 90%. Hat die Stadt Bocholt bereits einen entsprechenden Förderantrag gestellt? Falls nicht, ist die Beantragung einer Förderung für 2024 geplant?
  7. Befindet sich die Stadt Bocholt im Austausch mit der Wärmefachabteilung der Landesagentur NRW.Energy4Climat bzw. zum Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende in Halle?
  8. Wird das Wärmekataster des LANUV bereits genutzt?
  9. Sind Wärmequellen wie beispielsweise industrielle Abwärme, Abwärme aus dem Abwasserkanalsystem (Rheine), Erdwärme identifiziert worden?

Begründung:
Die kommunale Wärmeplanung ist ein wichtiges Instrument zur Gestaltung der Wärmewende in den Kommunen. So muss Bocholt bis 2028 einen Wärmeplan vorlegen.
Für die Erstellung und Umsetzung eines Wärmeplans gibt es eine attraktive Förderkulisse. Nachbarkommunen wie Hamminkeln haben sich schon auf den Weg gemacht.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN möchten sich ein Bild über die den Stand und die entsprechenden Vorbereitungen zur kommunalen Wärmeplanung machen.
Viele Bocholter*innen warten auch auf die Erstellung eines Wärmeplans damit sie ihrerseits für die Zukunft planen können.
Der Anschluss beispielsweise an ein Wärmenetz kann deutlich kostengünstiger sein, da keine eigene Heizungsanlage finanziert werden muss.

Ansprechpartnerin:
Monika Ludwig

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